Essen & Kochen

Feiner Herbstteller

Fein zu Wild oder einfach nur so

Herbstlicher Genuss
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Zum Herbst gehören Wildgerichte dazu wie Spargeln zum Frühling. Was die herbstlichen Menüs so gluschtig machen, sind auch die typischen Stärke-, Gemüse- und Fruchtbeilagen. Diese stellen wir Ihnen heute vor.

 

Die klassische Beilage - Spätzli (für 4 Personen)
Mischen Sie 300g Mehl und 1TL Salz. Verrühren sie 3 Eier, 1.5dl Wasser und 1EL Öl. Giessen Sie die Mischung zum Mehl und vermengen Sie alles zu einem geschmeidigen Teig, bis er Blasen wirft. Lassen Sie den Teig für 30 Minuten ruhen.
Kochen Sie eine Pfanne mit mindestens 2-3 Liter Salzwasser auf. Drücken Sie den Teig portionsweise durchs Spätzlisieb, oder schaben Sie sie vom Brett ab. Lassen Sie die Spätzli kurz sieden. Wenn sie an die Wasseroberfläche kommen, sind sie gar.
Braten Sie die Spätzli in Butter goldbraun an.

Tipps:

  • Die Spätzli können Sie auch aus dem Wasser in eine ausgebutterte Gratinform geben und mit Käse bestreuen. Danach im Ofen überbacken.
  • Statt nur Wasser, können Sie im Rezept einen Teil Milch verwenden.
  • Für einen Extra-Geschmack können Sie den Spätzliteig zusätzlich mit Muskatnuss würzen. 
  • Farbige Spätzli bekommen Sie wenn Sie Spinat, Randensaft oder Safran in den Teig geben.

Gefunden bei swissmilk.ch

 

Rotkraut (für 4 Personen)
Halbieren Sie einen Rotkohl von zirka 700g. Schneiden Sie den Strunk raus. Schneiden Sie jede Hälfte in drei Spalten. Schneiden Sie den Kohl in feine Streifen. Vierteln Sie einen Apfel und schneiden Sie das Kerngehäuse hinaus. Schneiden Sie die Spalten in feine Scheiben. Schälen Sie eine Zwiebel. Vierteln Sie sie und schneiden Sie sie ebenfalls in feine Streifen. Geben Sie Kohl, Äpfel, Zwiebel, 120g Risottoreis, 2dl Rotwein, 1dl Rotweinessig, 1 Lorbeerblatt, 8dl Bouillon, etwas Salz und Pfeffer in eine Pfanne. Kochen Sie alles auf und lassen Sie das Rotkraut für mindestens 1.5 Stunden köcheln. Wenn das Rotkraut gar ist, können Sie das Lorbeerblatt entfernen.

Tipps:

  • Wenn Kinder mitessen, können Sie den Rotwein durch zusätzliche Bouillon ersetzen.
  • Rotkraut schmeckt am besten, wenn Sie es nach dem Kochen auskühlen lassen und am nächsten Tag erneut wärmen.

Gefunden bei saison.ch

 

Glasierte Marroni (für 4 Personen)
Geben Sie 50g Zucker und 15g Butter in eine Pfanne. Lassen Sie alles caramelisieren. Geben Sie 400g tiefgekühlte Marroni dazu. Löschen Sie mit 2dl Gemüsebouillon ab. Verschliessen Sie die Pfanne mit einem Deckel bis sich der Zucker aufgelöst hat. Lassen Sie die Flüssigkeit für 10 Minuten einkochen. Rühren Sie die Maronis vorsichtig um, damit sie rundum überzogen sind.

Gefunden bei saison.ch

 

Birne mit Preiselbeeren (für 4 Personen, als Beilage)
Schälen Sie 2 Birnen. Halbieren Sie sie und stechen Sie das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher aus. Kochen Sie 2dl Wasser mit 2EL Zucker, 1 Sternanis, ½ Zimtstange und dem Saft einer halben Zitrone auf. Geben Sie die Birnen hinein und köcheln Sie sie weich. Richten Sie die Birnen an und geben Sie in jedes Kerngehäuseloch 1KL Preiselbeeren aus dem Glas.

Gefunden bei eatsmarter.de

 

Rosenkohl (für 4 Personen)
Rüsten Sie 500g frischen Rosenkohl, oder verwenden Sie 400g tiefgefrorenen. Kochen Sie den Rosenkohl in Salzwasser gar. Hacken Sie eine halbe Zwiebel fein. Schmelzen Sie in einer Bratpfanne etwas Butter und glasieren Sie die Zwiebeln darin an. Geben Sie den Rosenkohl dazu und schwenken Sie sie in der Butter.

 

Geniessen Sie die vegetarische Variante mit all den aufgelisteten Bestandteilen, oder bereiten Sie ein feines Fleisch- oder Wildgericht dazu.

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