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Sicher shoppen im Netz

Der Online-Handel ist auf dem Vormarsch. Immer mehr Schweizer nutzen die Möglichkeit, Waren übers Internet zu beziehen. Günstige Preise und das grosse Warenangebot locken längst nicht nur junge Leute ins Netz. Zur kaufkräftigsten Kundschaft gehört auch im Internet die Generation 50 plus.

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Autor:
Luzia Ebnöther

Der Einkauf per Mausklick überzeugt durch ständige Verfügbarkeit und eine nie da gewesene Preistransparenz. Online gibt es keine Ladenschlusszeiten und Waren lassen sich weitaus besser vergleichen als im Detailhandel. Doch längst nicht jeder Online-Händler ist seriös und so manches Schnäppchen entpuppt sich am Ende als Reinfall. Erfahren Sie hier, worauf Sie beim Online-Shopping achten sollten.

So entlarven Sie unseriöse Anbieter

Wer online shoppt, sollte wissen, bei wem er bestellt. Es empfiehlt sich daher, vor dem Einkauf das Impressum des jeweiligen Online-Shops genau in Augenschein nehmen. Hier sollten Verbraucher den Firmennamen des Händlers, die vollständige Adresse und einen verantwortlichen Ansprechpartner finden. Fehlen diese Angaben, ist von einer Bestellung im entsprechenden Shop abzuraten. Zudem sollten sich Kunden in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) über Versandkosten, angebotene Transportarten und die Zahlungsbedingungen informieren, bevor sie einen Einkauf in Erwägung ziehen. Zusätzliche Sicherheit können Gütesiegel bieten. Als besonders vertrauenswürdig haben sich laut der Initiative D21 die Kennzeichnungen „EHI Geprüfter Online Shop“, „Trusted Shops“, „[email protected]“ und „internet privacy standards (ips)“ erwiesen.

Welche Zahlungsart ist die sicherste?

Gerade im Internet sollten Kunden vermeiden, in Vorkasse zu treten. Bleibt die Lieferung des Anbieters aus, lässt sich eine Überweisung nicht ohne weiteres rückgängig machen. Sicherer zahlen Verbraucher hingegen per Lastschrift. Eine erteilte Einzugsermächtigung lässt sich in der Regel binnen sechs Wochen widerrufen. Bei der Übertragung ihrer Bank- und Kreditkartendaten sollten Kunden jedoch auf eine verschlüsselte Verbindung achten. Wer die Angabe persönlicher Daten im Internet scheut, kann mit der Paysafecard auf eine Prepaid-Lösung zurückgreifen. Diese lässt sich in verschiedenen Verkaufsstellen im Wert von 25, 75 oder 150 CHF erwerben. Nach dem Kauf kann man sie im Internet einlösen, um dort einzukaufen und mithilfe einer PIN, die man auf der Paysafecard findet, zu bezahlen. Ähnlich wie andere Bezahlsysteme steht diese Art der Zahlungsabwicklung jedoch nicht bei allen Online-Shops zur Verfügung.

Ebenfalls risikofrei ist die Zahlungsabwicklung per Rechnung. Hier wird das Geld erst überwiesen, wenn der Kunde die Ware erhalten hat. In Online-Shops wird dieser Service jedoch oft nur Stammkunden angeboten. Wer zusätzliche Kosten nicht scheut, kann sich Waren aus dem Internet per Nachnahme liefern lassen. Auch hier gehen Kunden kein Risiko ein. Das Paket wird direkt an der Wohnungstür oder in der nächsten Poststation bezahlt, ohne dass Bankdaten im Internet hinterlegt werden müssen. Allerdings entstehen beim Nachnahmeverfahren deutlich höhere Versandkosten.

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