Essen & Kochen

Kräuterküche – Dill, Lorbeer, Thymian

Gesunde Begleiter zu jedem Gericht.

Manche Kräuter sind am besten, wenn sie frisch oder gefroren sind. Lorbeer und Thymian schmecken getrocknet noch intensiver.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Aromen der Kräuter geben jedem Gericht einen feinen und würzigen Geschmack. Sie sind aber auch gesund! Ihre Inhaltsstoffe wirken positiv auf unseren Körper und können so manches Wehwehchen lindern.

Dill 

  • Aufbewahren: am besten tiefgefroren. Getrocknet verliert er viel von seinem feinen Aroma.
  • Zitronen, Essig, Rahm oder Joghurt unterstützen das feine Aroma des Dills. 
  • Dill beruhigt die Verdauung, lindert Darmkrämpfe und Bauchschmerzen.

Senf-Dill-Sauce für 4 Portionen

Hacken Sie eine Zwiebel klein und dünsten Sie sie in 1EL Olivenöl an. Geben Sie 1TL Mehl dazu und dünsten Sie es kurz mit an. Geben Sie 2.5dl Gemüsebouillon dazu und köcheln Sie alles für 5 Minuten. Schmecken Sie die Sauce mit 3TL Senf, etwas Salz, Pfeffer, Zitronensaft und 1TL Dill ab. Passt super zu Fleisch und Fischgerichten.

Lorbeer 

  • Hat einen sehr intensiven Geschmack. Verwenden Sie ihn deshalb sparsam.
  • Lorbeerblätter können Sie getrocknet zirka 2 Jahre aufbewahren. Durch das Trocknen wird das Aroma intensiver. Werden die Blätter bräunlich, ist er bereits zu alt und ungeniessbar. Trocknen Sie die Blätter einige Tage an einem dunklen Ort. Wenn Sie flache Blätter möchten, legen Sie ein Tuch auf die Blätter und beschweren Sie sie mit einem Buch.
  • Lorbeer wirkt magenberuhigend, appetitanregend, kräftigend, harntreibend und verdauungsfördernd.

Nudeln mit Champignons-Lorbeer-Sauce für 4 Portionen

Kochen Sie 500g Bandnudeln in Salzwasser al dente. Schneiden Sie 500g Champignons in Viertel oder in Scheiben. Schälen Sie 1 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen und hacken Sie sie fein. Dünsten Sie die Zwiebeln, den Knoblauch und die Champignons in wenig Öl an. Geben Sie 4dl Gemüsebouillon und 3 Lorbeerblätter dazu und lassen Sie alles 5 Minuten köcheln. Geben Sie 200g Crème fraîche dazu und schmecken Sie die Sauce mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab. Geben Sie die Nudeln dazu und lassen Sie sie eine Minute ziehen.

Thymian

  • Würzig-scharfer Geschmack - ähnelt dem Majoran, schmeckt aber kräftiger. 
  • Binden Sie die Zweige zu Bündel zusammen und hängen Sie sie zum Trocknen an einem warmen, trockenen und dunklen Platz auf. Nach 3-4 Wochen können Sie die Blätter von den Zweigen reiben und sie in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Durch die Trocknung wird das Aroma noch intensiver. Sie können Thymian auch tiefgefrieren oder ein feines Öl oder einen würzigen Essig damit herstellen. Die Rezepte dazu finden Sie beim Rosmarin und beim Liebstöckel
  • Thymian wirkt schleimlösend, kräftigend und lindert Muskelkrämpfe.

Thymian-Brot für 1 Laib

Blättchen von 1 Bund Thymian abzupfen und fein hacken. Mischen Sie 250g Roggenmehl und 250g Weizenmehl in einer Schüssel. Lösen Sie 60g Hefe in 4dl lauwarmem Wasser auf und geben Sie es zum Mehl. Von Hand oder mit einem Knethaken kurz vermischen. Geben Sie den Thymian, 1TL Zucker, 1TL Salz und 1dl Öl dazu und kneten Sie alles zu einem Teig, bis er sich vom Schüsselrand löst. Formen Sie daraus eine Kugel und lassen Sie den Teig an einem warmen Ort für 40 Minuten gehen. Kneten Sie den Teig nochmals durch. Formen Sie daraus einen Laib Brot, oder mehrere kleine Brötchen. Legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und lassen Sie sie zugedeckt noch einmal 20 Minuten gehen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 20 Minuten lang backen.

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